Biografie

Nach dem Vorgänger „Ins offene Messer“ (2008) serviert die Band bereits ein Jahr später den zweiten Gang. Obwohl das letzte Jahr mit all seinen Highlights (Bundesvision, große Festivals, namhafte Support-Gigs) und dem alltäglichen Chaos (165-Tage-Monstertour, Promotiongedönse) der Band kaum Platz zum Atmen ließ, wurden heimlich schon neue Songs geschrieben und aufgenommen. Der Jennifer-Rostock-Ofen hört einfach nicht auf zu backen!

Wir fielen ja im Prinzip aus dem Tourbus direkt ins Studio. Da blieb nicht viel Zeit, die Aufnahmen vorzubereiten. Die Prozesse überschnitten sich: Während Alex noch an Feinheiten seiner Gitarrenriffs feilte, knüppelte Baku schon das Schlagzeug ein.“ (Jennifer)

„Ihr sollt mich doch nicht mehr Baku nennen. Ich heiße Chris!“ (Baku)

„Und sobald ein Songtext fertig war, wurde er direkt eingesungen.“ (Jennifer)

„Das klingt nach großer Belastung, hat in unserem Fall aber dazu geführt, dass wir konzentrierter und ineinandergreifender gearbeitet haben.“ (Alex)

Wo das Debut-Album wie ein bunter Salat wirkte, aus verschiedensten Musikstilen zusammengeschnippelt, kommt „Der Film“ mit einer noch gewagteren musikalischen Bandbreite auf den Teller: Wild wird da mit Drumcomputer und Synthies rumgemacht (Wieder geht’s von vorne los, Nenn mich nicht Jenny), stellenweise legt die Band ein elektronisches Fundament (Mach mich nicht verliebt, Heul doch), hier und da wird es balladesk (Irgendwo anders) und an anderer Stelle werden die gitarrenlastigen Songs noch aggressiver (Leben auf Zeit). Und doch zieht sich diesmal ein roter Faden durch das Album. Wie ein Film öffnet und schließt die Platte mit einem Vor- und Abspann. Zwischen den Tracks werden Szenen und Dialoge eingespielt. Auch in den Texten werden Filmzitate aufgegriffen (Du willst mir an die Wäsche). So unterschiedlich die Titel auch sind, sie halten zusammen. Also, Eintopf statt Salat. Aber mit Alles und scharf!

„Natürlich hat die Tour ihre Spuren hinterlassen: Wenn du immer wieder die gleichen Songs spielst, wirst du irgendwann irre. Also haben wir angefangen ein bisschen zu variieren. Zum Beispiel hab ich dann oft einige Songs mehr geschrien als gesungen. Ich wollte, dass diese Facette meiner Stimme auch ihren Platz auf dem neuen Album findet.“ (Jennifer)

„Aber nach wie vor haben die Texte der Songs einen hohen Stellenwert. Wir experimentieren gerne mit der deutschen Sprache. Da gibt es unzählige Anspielungen und Anekdoten, Wortspielereien und -verdrehungen.“ (Joe)

Es macht Spaß, sich die Texte auf der Zunge zergehen zu lassen. Kein Wunder, dass die Band dieses Jahr von der GEMA für den Musikautorenpreis nominiert wurde. Intelligent, humorvoll, speziell. Was im Übrigen nicht nur für die Texte gilt. Zweideutig und doch eingängig. Dieses Album schafft den Spagat zwischen Punk und Pop, zwischen Elektro und Rock! Und kein Song will sich zwischen den anderen verstecken. Musikalisch haben sich die Fünf auf jeden Fall weiterentwickelt. In welche Richtung, das wird sich zeigen. Die Fahne ist gehisst!

„Nach der langen Zeit im Studio freuen wir uns jetzt wieder auf die Bühne! Im Sommer spielen wir eine Menge Festivals, und im Oktober startet dann unsere Clubtour. Wir machen sogar einen Abstecher nach Südamerika.“ (Jennifer)

„Und natürlich fiebern wir nun der Premiere auf der großen Leinwand entgegen und freuen uns, wenn der Film in den Kinos läuft.“ (Christoph)

Und obschon Sie es wussten: Den Film gibt es gar nicht

Aktuelle News

24.07.2010 - 14:30
Sommer isset! Schön, wa'? Fehlt Euch noch der passende Soundtrack dazu? Wir haben Euch netterweise'ne schnieke kleine Playlist zusammengekleistert, mit der wir uns zur Zeitdurch die Tage schwitzen! Neugierig? Oder sogar schon feucht?Das ganze gibt es zu hören auf dem guten alten MYSPACE!Direkt uffer Startseite! Musste nichtmal wühlen! Ohren auf und ab dafür!Für jeden was dabei! Es wird geraved, gepunked, gepopped! (höhö!)Jetzt besorgt Euch noch schnell die letzten Festivaltickets solange
29.06.2010 - 14:38
Viel anhaben wird sie nicht! Und Du direkt daneben? Inkl. männlichem Imponiergehabe? Vielleicht sogar mit anfassen? DEINE CHANCE BABY! Also folgendes: Kreidler dreht 'nen Werbespot mit Jennifer und die gegengeschlechtliche Hauptrolle ist noch unbesetzt! Klingelt's langsam? SIE sucht DICH! Um den sabbernden Bewerberkreis etwas zu entschärfen: Du bist zwischen 16 und 29 Jahren jung und bist quasi mit Deinen 2 Montainbikerädern promiskuitiv verheiratet. Soweit, so gut!
29.06.2010 - 14:31
Am 10. Juli ist es wieder soweit: Die MTV Campus Invasion heizt mit einem gestandenen Line-Up den Sommer auf. Jennifer Rostock und diverse andere Bands werden das Jahnstadion Göttingen in ein großes Festivalgelände verwandeln. Zum zweiten Mal nach 2003 findet die beliebte Konzert-Veranstaltung in der Universitätsstadt Göttingen statt.