Tourblog #15 (2008)

Schauste da – der Alex, der hat jetzt auch einen Hund. Und Whisky somit eine neue Ficke. Holly Golightly heißt das gute Stück und ist mit seinen 11 Wochen schon doppelt so groß wie Whisky. Zwei Hunde also. Dementsprechend angenehm war die Geräuschkulisse im Bus (diesmal sogar mit Platz). Erster Halt mal wieder Österreich – Reichenstein, um genau zu sein (der Reim war jetzt nicht beabsichtigt). Wir aftershowten das Konzert nach den beiden Headlinern „Sugarplum Fairy“ und „Donots“ und waren am Abend erstaunt, wie viele Besucher doch den nachmittags noch recht leeren Platz füllten. Keine Zeit für Eskapaden, wieder rein in den Bus: Wir fuhren in der selben Nacht noch nach Herrenberg.

Dort angekommen. Endlich mal wieder eine Bong, wenn auch nur Sport (Sportbier = Radler = Euphemismus). Es folgten Interviews und Fotoshoot. Dann gleich Soundcheck/Linecheck/Wasauchimmer – hat halt mal ein bisschen länger gedauert. Wir waschen unsere Hände allerdings in Unschuld – die Technik war‘s, nicht der Mensch. Nochmal Sorry an Alle, die deshalb so lange warten mussten. Schöne Grüße auch an die Mittelfinger in der zweiten Reihe. Es ist immer wieder schön zu sehen, dass es unter den Zuschauern auch noch selbstständig denkende Individuen gibt, die nicht jeden Hype mitmachen müssen und uns mit konstruktiver Kritik beglücken, wie „Ey Christoph, du siehst aus wie ein Mädchen“. Vom totalsten Gegenteil überzeugte unser Basser uns dann beim letzten Song, als er einfach während des Spielens mit einem Mädchen in der ersten Reihe knutschte. Alter Casanova, du. Joe’s Anmachversuche sind weniger geglückt: Als er es endlich geschafft hatte, ein unwissendes Opfer von der Freundin zu spalten und in den Bus zu zwängen und die Türen zu verriegeln, musste er sich doch am Ende (unter den Augen seiner Bandkollegen) der Heterosexualität seines Gegenübers beugen. Sorry, Jungchen, für den Zwischenfall.

Sunflower-Hippie-Aufmarsch. Und wir irgendwo dazwischen. Ohne Love, ohne Peace und ohne Batikshirts fielen wir ein bisschen raus. Aber wir biederten uns mit unserer „Wall of Love“ ein wenig an. Außerdem bekamen wir bald Verstärkung von den anströmenden Punks und Emos. Das Spannendste am ganzen Tag war EIGENTLICH: Stirbt Jennifer oder nicht!? Mit ihrer 30-Minuten-und-ich-bin-tot-Wespen-Allergie hatte sie auf dem Festivalgelände keine guten Karten. Auf der Bühne erst Recht nicht. Das Konzert wurde für uns Alle ein Wespen-Slalom, doch wir meisterten ihn wie gewohnt mit Stil und Klasse. Auf dem Aftershowrave versuchten wir (mit „wir“ meinen wir Christoph) was zu reißen. Es fehlte aber an Ravern, daher kein wirklicher Rave. Weil Rave ohne Raver ist wie „Hudeli“ ohne zweites „hudeli“, sprich – gibt’s nicht. Ansonsten waren wir ein wenig von der nicht vorhandenen freien Liebe enttäuscht. Mit „wir“ meinen wir Christoph und Joe. Dafür gab’s Pelmeni. Auch gut. Und ab zurück nach Berlin. Gute Nacht und bis zum nächsten Mal.

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18.01.2012 - 21:19
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04.01.2012 - 18:26
Ommas Weihnachtsgroschen immer noch nicht ins Wohl der Volkswirschaft gepustet? Dann wollen wir das Spendierhöschen mal etwas lockern! Bis zum 16.02. sind in unserem Onlineshop alle Bestellungen ab 50 Flöten versandkostenfrei! Unser Tipp: Zusammenraufen, sammelbestellen, Happy Happy Joy Joy!
02.01.2012 - 22:36
Und die süßen Tierchen mögen wir nämlich auch! (Hinweis: der Fleischkonsument als solches darf sich mit dummen Sprüchen gerne zurückhalten. Die kennen wir alle schon! Wirklich!) ♥ Schaut euch hier den Clip an.